Presse
16.03.2020 in Presse
Praktische Hilfe für Mitglieder bietet der Volkshausverein Sossenheim seinen Mitgliedern an. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 15. März 2020 stellte der Vorsitzende Roger Podstatny die Initiative des Vorstands vor, Mitgliedern, die in häus-licher Quarantäne sind oder vorsichtshalber ihre Wohnung nicht verlassen wollen, einen selbstverständlich kostenlosen Einkaufs- und Besorge-Service zu bieten. Unter der Telefonnummer 069 34828600 (Peter Donath) ist dieses Angebot zu erreichen. Der Volkshausverein Ffm.-Sossenheim e.V., ist der Nachfolgeverein der Freien Turnerschaft, die vor rund 100 Jahren unter großem Arbeitseinsatz und mit finanziellen Opfern das Sossenheimer Volkshaus erbaute, das schnell zum kulturellen Mittelpunkt des Stadtteils wurde. 1933 von den Nationalsozialisten enteignet, erreichte der Volkshausverein Anfang der 1950-er Jahre die Rückübertragung. Auch wenn das heutige Volkshaus von der ABG betrieben wird, so ist der Volkshausverein nach wie vor Eigentümer.
Roger Podstatny konnte auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken. Das aktive Vereinsleben zeigte sich in vielen Festen, wie Bayerischer Abend, Ebbelwoi- und Weinfest und die Weihnachtsfeier, die man gemeinsam feierte. Im Juli ging es im vollbesetzten Bus und bei strahlendem Sonnenschein nach Landau/Pfalz. Regelmäßig traf sich eine große Gruppe in der Babbelstub. Auch für Skatspieler in Sossenheim ist der Verein eine Anlaufstelle, in der jeweils am ersten Montag im Monat heißt: 18, 20, nur nicht passen. Podstatny dankte den engagierten Ehrenamtlichen, ohne die das breite Angebot nicht möglich wäre.
Die Mitglieder wählten Roger Podstatny erneut zum 1. Vorsitzenden und Peter Donath zum 2. Vorsitzenden. 1. Kassierer wurde Tekin Karahasan, 2. Kassiererin Erna Raschter, 1. Schriftführerin ist nun Brigitte Stark-Matthäi, 2. Schriftführerin Ingrid Gier. Den Vorstand ergänzen die Beisitzerinnen Rosi Dill, Helga Foerster und Ilona Moos. Erstmals in seiner 73-jährigen Geschichte hat der Volkshausverein damit eine deutliche Mehrheit von Frauen im Vorstand.
10.03.2020 in Presse
Die SPD-Fraktion im Römer ist erleichtert über das Ergebnis eines von der SPD-Landtagsfraktion in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens, das einen Mietendeckel auch in Hessen für rechtlich möglich hält.
„Die Mieten steigen unaufhörlich und die Mieterinnen und Mieter brauchen eine Atempause, daher sollte die Hessische Landesregierung nun über ihren Schatten springen und einen Mietendeckel ernsthaft prüfen. Das Gutachten hat deutlich gemacht, dass ein solcher Mietendeckel allenfalls am politischen Willen und nicht aus rechtlichen Gründen scheitern würde“, so Roger Podstatny, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Römer.
Podstatny begrüßt es, dass das Gutachten den Vorschlag macht, eine geringfügige Mieterhöhung, beispielsweise um jährlich 1% der Jahresmiete, zuzulassen: „Dies würde dann ungefähr dem durch Oberbürgermeister Peter Feldmann und die SPD in Frankfurt für die ABG und die Nassauische Heimstätte durchgesetzten Mietenstopp entsprechen. Das wäre eine moderate Lösung, die auch den Vermieterinnen und Vermietern entgegenkommt und zudem negative Effekte auf den Mietspiegel verhindert.“
Podstatny betont, dass nun der Ball bei der Landesregierung liegt: „Die Stadt Frankfurt hat in dieser Angelegenheit keine Entscheidungsbefugnisse. Leider hat schon die Diskussion um die Wiedereinführung eines Zweckentfremdungsverbots gezeigt, dass der Landesregierung der Mut fehlt. Ich fürchte daher, dass auch der Mietendeckel von CDU und Grünen abgelehnt wird. In Frankfurt müssen wir daher unseren Teil zum Erhalt und zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beitragen. Dazu gehört der von Planungsdezernent Mike Josef vorgelegte Baulandbeschluss, der Investoren endlich klare und eindeutige Vorgaben, z.B. bei der Schaffung geförderten Wohnraums, macht. Der mit CDU und Grünen gefundene Kompromiss ist aus meiner Sicht sicher nicht die Ideallösung, aber eine gute Basis. Die Stadt darf nicht länger der Spielball der Immobilienbranche sein.“
04.03.2020 in Presse von SPD Sossenheim
„Die SPD Sossenheim hat unter dem Titel „Demokratie verteidigen und stärken – keine Zusammenarbeit mit Rassisten“ eine Resolution einstimmig beschlossen, die die Bluttat von Hanau verurteilt, sich klar gegen Rassismus positioniert und die demokratische Entgleisung von CDU und FDP in Thüringen verurteilt. Aber auch aus der Frankfurter CDU und der FDP ließen Glückwünsche zu dieser Wahl eine klare Abgrenzung zu den Faschisten vermissen. Die fehlende Abgrenzung zu Rechtsradikalen hat in der hessischen CDU Tradition. Es sei nur an die unsägliche Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft von Roland Koch 1999 erinnert. „Wir dürfen nicht zulassen, dass das Gift des Rassismus weiter in unsere Gesellschaft einsickert. Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, Stellung zu beziehen, wo sie auf die, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen treffen, ob im Supermarkt, bei der Arbeit, auf dem Sportplatz, im Verein, an der Bushaltestelle oder sonst wo. Verteidigen wir gemeinsam unsere demokratische und offene Gesellschaft!“,“ erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der SPD Sossenheim. Der beigefügte Antrag zur breiteren Finanzierung des ÖPNV wurde ebenfalls einstimmig beschlossen.
Die beiden vollständigen Anträge sind zur Information beigefügt.
In seinem Bericht ging Roger Podstatny auf die wesentlichen Ereignisse des letzten Jahres ein. Die SPD Sossenheim hat sich auch bei der Europawahl sehr stark engagiert. Es wurden Infostände und Hausbesuche organisiert. Es wurde das Kinderfest im Stadtpark und das Friedensfest in Unterfeld veranstaltet. Daneben wurde der „politische Montag“ erfunden, der Themen bezogen einen regelmäßigen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht.
Die Versammlung folgte bei den Wahlen den Personalvorschlägen des Vorstandes. Der Vorstand besteht jetzt aus folgenden Personen: Vorsitzender: Roger Podstatny, stellvertretende Vorsitzende: Brigitte Stark-Matthäi und Peter Donath, Kassierer: Klaus Moos, stellvertretender Kassier: Elke Tonhäuser, stellvertretende Schriftführerin: Jutta Dahlke, Beisitzer: Manfred Menningen, Ursula Redlich und Thomas Sebulke.
Für die Stadtverordnetenversammlung wurde 1. Roger Podstatny und 2. Klaus Moos einstimmig nominiert. In den Ortsbeirat sollen für Sossenheim 1. Klaus Moos, 2. Elke Tonhäuser, 3. Brigitte Stark-Matthäi und 4. Thomas Sebulke einziehen.
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