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Roger Podstatny

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24.07.2019, 15:00 Uhr geschäftsführender Fraktionsvorstand

24.07.2019, 16:00 Uhr Fraktionsvorstand

24.07.2019, 17:00 Uhr Fraktionssitzung

Umwelt

Den Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent fortsetzen

Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt nicht nur dem Klima zugute, sondern dient auch der Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze. Das hat die von der Bundes­regierung eingeleiteten Energiewende eindrucksvoll bewiesen. Die Hochwasser­katastrophe hat uns drastisch vor Augen geführt, wie wichtig vorsorgender Klima­schutz ist, ökologisch und ökonomisch. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien bei der Primärenergie von 2,1 Prozent im Jahr 2000 auf 4,2 Prozent 2010 zu verdoppeln. Bei der Stromproduktion soll der Anteil von 6,25 Prozent (2000) auf 12,5 Prozent (2010) erhöht werden.

Klimaschutz-Effekt der erneuerbaren Energien:

44 Mio. t CO2-Vermeidung im Jahr 2001

Nach den aktuellsten Ergebnissen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) , Stuttgart, haben die erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2001 bereits den Ausstoß von rund 44 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Der Klimaschutzeffekt fällt höher aus im Vergleich zu früheren Abschätzungen.

Die Bedeutung für den Klimaschutz lässt sich an folgender Rechnung demonstrieren: Im Durchschnitt werden in Deutschland derzeit jährlich pro Person rund 10 t des Klimagases CO2 freigesetzt. 44 Mio. t CO2-Einsparung im Jahr 2001 durch erneuerbare Energien ist gleichzusetzen damit, dass etwa 4,4 Mio. Menschen in Deutschland keine CO2-Emissionen verursachen, also mehr als Berlin.

Die Verdopplung ihres Anteils von 2000 bis zum Jahr 2010 bedeutet im Jahr 2010 eine Vermeidung von insgesamt 70 – 75 Mio. Tonnen an Treibhausgasen (in CO2-Äquivalenten) durch die Nutzung erneuerbarer Energien. Dies wäre entsprechend gleichzusetzen mit dem Bundesland Niedersachsen, das dann im Jahr 2010 rein rechnerisch keine CO2-Emissionen mehr freisetzt.

Der Beitrag der erneuerbaren Energien und die Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sollen auch nach 2010 kontinuierlich weiter wachsen mit dem Ziel, dass Deutschland Schritt für Schritt CO2-frei wird. Ziel des BMU ist im Jahrzehnt zwischen 2010 und 2020 wiederum eine Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energien und damit eine Vermeidung der Treibhausgas-Emissionen (CO2-Äquivalente) im Jahr 2020 in einer Größenordnung von insgesamt 150 Mio. t.

 

Erneuerbaren Energien als Wirtschaftsfaktor:

8,2 Mrd. € Umsatz im Jahr 2001

Nach Recherchen des ZSW wurden mit erneuerbaren Energien im Jahr 2001 in Deutschland über 8 Mrd. € umgesetzt, wovon gut 5 Mrd. € in den Bau neuer Anlagen investiert wurden. Weitere 3 Mrd. € wurden in Verbindung mit dem Anlagenbetrieb erwirtschaftet.

Gegenüber dem Jahr 2000 konnte die Branche im Jahr 2001 ein Umsatzplus von etwa 20% verzeichnen. Schrittmacher ist mit einem Umsatz von 3,3 Mrd. € nach wie vor die Nutzung der Windenergie, aufgrund günstiger Rahmenbedingungen war im vergangenen Jahr jedoch der relative Zuwachs im Bereich der Solarenergie am höchsten. Die 1 Mrd. € Umsatzgrenze konnte hier deutlich überschritten werden. Traditionell werden hohe Erlösanteile in den Bereichen Wasserkraft und Biomasse aus dem Verkauf von Elektrizität bzw. Brennstoffen erzielt. Im Zuge der Umsetzung der Biomasseverordnung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz ist aber ein deutlicher Investitionsschub bei den stromerzeugenden Systemen zu erwarten, der sich aufgrund relativ langer Vorlaufzeiten erst im laufenden und den beiden kommenden Jahren niederschlagen wird. Dies gilt auch für die geothermische Stromerzeugung und die regenerativen Kraftstoffe, für deren weitere Entwicklung ebenfalls positive Signale gegeben wurden.

Positiver Arbeitsplatz-Effekt der erneuerbaren Energien: Derzeit 130.000 direkt und indirekt Beschäftigte

Entsprechend konnte die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien weiter gesteigert werden: Es kann davon ausgegangen werden, dass derzeit bereits etwa 130.000 Menschen in diesem zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig beschäftigt sind. Diese Zahl umfasst direkte und indirekte Arbeitsplätze, d.h. einschließlich vorgelagerter Produktionsketten, Planung, Wartung etc. Allein für die Windkraft werden 40.000 Arbeitsplätze abgeschätzt, für die Biomasse 50.000 und für die Solarenergie (Strom und Wärme) rund 18.000.

Als besonders erfolgreiches marktwirtschaftliches Instrument hat sich das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erwiesen, das Projektplanern, Investoren, Kreditanstalten und Betreibern einen verlässlichen gesetzlichen Rahmen für ihre Entscheidungen gibt (vgl. Artikel „EEG und BiomasseV auf Erfolgskurs – Bundesregierung legt Erfahrungsbericht vor“ in Ausgabe Nr. 9/2002 der „Umwelt“). Hinzu kommen Marktanreizprogramme sowie Maßnahmen zur Forschung, Entwicklung und Demonstration in den Sparten, die über das EEG hinaus weiteren Bedarf an Unterstützung benötigen.

Auch für die Zukunft ist mit einer weiteren, deutlichen Zunahme der Beschäftigtenzahlen zu rechnen. Dafür sprechen nicht nur die angestrebte Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien an der Energieversorgung bis zum Jahr 2010, sondern auch interessante Perspektiven im Export. Denn in Deutschland – dem weltweit größtem Markt in den Bereichen Windenergie, Solarthermie und Biodiesel sowie dem zweitgrößten Markt für Photovoltaikanlagen - haben sich zahlreiche Unternehmen etabliert, die über eine internationale Spitzenstellung verfügen. Die Fortsetzung der erfolgreichen Politik zu erneuerbaren Energien ist damit nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine industriepolitische Investition in die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.

 

Neue Rekordmarke - 10 000 Megawatt Windkraftleistung

Der Windkraftboom in Deutschland ist ungebrochen, Mitte 2002 wurde die Rekordmarke von 10 000 Megawatt installierter Windkraftleistung in Deutschland durchbrochen. Deutschland baut seinen Vorsprung als Windkraftweltmeister weiter aus.

Im ersten Halbjahr 2002 gingen in Deutschland knapp 830 neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von rund 1100 Megawatt ans Netz. Der Zuwachs lag um 34 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt sind derzeit rund 12 250 Windräder in Betrieb, das ist rund die Hälfte aller in Europa errichteten Anlagen. Mittlerweile verbraucht die Windkraftbranche mehr Stahl als die deutsche Werftindustrie. Seit 1998 hat sich die in der Bundesrepublik installierte Leistung vervierfacht. Der Anteil der Windenergie an der Stromversorgung hat sich seither von 1 Prozent auf 3,5 Prozent erhöht.

Die Energiewende hat begonnen. Vor allem der ländliche Raum wird der Gewinner sein. Mit der Nutzung von Wind, Sonne und Biomasse kann sich vor allem die Bevölkerung in landwirtschaftlich geprägten Regionen ein neues, solides wirtschaftliches Standbein aufbauen und eine "zweite Ernte" einfahren.

Ein weiterer Vorzug der dezentralen, nachhaltigen Energieversorgung, ist dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Das Konzept des Bürgerwindparks ist ein Beispiel dafür, alle Beteiligten - Planer, Bürger und Landeigentümer - werden an den Erträgen beteiligt.

 

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