Die SPD Sossenheim spricht sich in einer Entschließung, die einstimmig auf der Jahreshauptversammlung verabschiedet worden ist, für eine offene, tolerante und bunte Gesellschaft aus und wendet sich entschieden gegen Fremdenfeindlichkeit, wie sie auf Pegida-Demonstrationen gepflegt wird.
Als weitere inhaltliche Positionierung wurden die Qualifizierung arbeitsloser Schulabgänger und eine Tariftreueverpflichtung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge gefordert.
In seinem Bericht ging Roger Podstatny auf die wesentlichen Ereignisse des letzten Jahres ein. Die SPD Sossenheim hat sich im Europawahlkampf sehr stark engagiert. Es wurden Infostände und Hausbesuche organisiert und es hat sich gelohnt: Die SPD wurde in Frankfurt wieder stärkste politische Kraft. Die Wahlparty bot Gelegenheit die Wahlergebnisse zu diskutieren. Es wurde das Kinderfest im Stadtpark und das Friedensfest am Stadtteilzentrum der AWO veranstaltet. Daneben werden regelmäßig Bürgersprechstunden in Sossenheim angeboten und die Homepage http://www.spd-sossenheim.de als weiteres Informations- und Kommunikationsangebot gestaltet.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Günter Moos geehrt. Er war von 1997 bis 2011 Mitglied im Ortsbeirat 6 und von 2001 bis 2011 stellvertretender Ortsvorsteher. Er ist ein bekannter Stadtteilhistoriker der Bücher und Kalender herausgegeben hat. Ein für die SPD Sossenheim besonders wichtiges Ergebnis ist die Broschüre „130 Jahre Sozialdemokraten in Sossenheim“. Günter Moos wurde für seine Verdienste im Jahr 2007 mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt geehrt.
Die Versammlung folgte den Personalvorschlägen des Vorstandes:
Vorsitzender: Roger Podstatny, Stellvertretende Vorsitzende: Brigitte Stark-Matthäi und Peter Donath, Kassierer: Klaus Moos, Stellvertretende Kassierin: Marion Wiegand-Selzer, Schriftführer: Stefan Künzel, Stellvertretende Schriftführerin: Jutta Dahlke, Beisitzer: Dr Lemma Yifrashewa Betru, Martin Bussian, Rene Förster, Marianne Karahasan, Yilmaz Karahasan, Douilhi Mfaddal und Günter Moos.