„Die Geschäftsführung von Neckermann will mit Entlassungen, durch Aushebelung der Tarifverträge und die Verweigerung der Zahlung tariflicher Ansprüche (Einmalzahlung in Höhe von 1473 Euro) die Sanierung der Neckermann Gruppe allein auf Kosten der Beschäftigten austragen. Als Krönung lässt die Geschäftsführung die Mitarbeiter mit ihren Zukunftsängsten allein zurück und fährt zu den Olympischen Spielen nach Peking – Neckermann sponsert schließlich einige Athleten“, erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt.
Die AfA Frankfurt unterstützt die Forderungen von ver.di und Betriebsrat:
1. Keine Massenentlassungen und für den Erhalt aller Arbeitsplätze am Standort Frankfurt.
2. Anerkennung der gültigen Tarifverträge des hessischen Einzel- und Versandhandels. Die Tarifbindung muss für uns alle gelten. Für faire Arbeits- und Lebensbedingungen.
3. Sofortige Auszahlung der tariflicher Ansprüche in Höhe von 1473 Euro
Die AfA Frankfurt hat sich dem Protest der ver.di Betriebsgruppe Neckermann angeschlossen und den beigefügten Protestbrief an den Geschäftsführer Herr Lenz abgeschickt. Die AfA in der SPD Frankfurt fordert ihre Mitglieder, Freunde und Sympathisanten auf ebenfalls einen Protestbrief an den Geschäftsführer Herr Lenz zu senden.
Informationen zur Aktion und der Protestbrief sind im Internet zu finden unter:
http://handel.hessen.verdi.de/betriebsraete/neckermann_und_service-gesellschaften/
oder beim Vorsitzenden der AfA Frankfurt.