Webmaster

Roger Podstatny

CDU verhindert Tempo 30 in der Kurmainzer Straße

Veröffentlicht am 26.04.2005 in Presse

„Es ist unverständlich, dass die CDU den Anwohnern der Kurmainzer Straße die Begrenzung auf Tempo 30 vorenthält, während in den vergleichbaren Straßen Alt Sossenheim und Siegener Straße bereits seit einiger Zeit die Geschwindigkeit auf Tempo 30 begrenzt ist. Dies ist typisch für die Blockadehaltung der CDU die auf vielen Politikebenen zu beobachten ist,“ so Roger Podstatny, Vorsitzender SPD Sossenheim.

Durch zwei Senioreneinrichtungen und den Schulweg an die Kurmainzer Straße, die neuen Wohnungen in der Eltviller Straße und das bestehenden Wohngebiet Westpark, sind viele Fußgänger in diesem Bereich unterwegs. Deshalb fordert Klaus Moos (SPD) den Magistrat auf, Tempo 30 in der Kurmainzer Straße zwischen Kreuzung Sossenheimer Weg und Einmündung Eltviller Straße einzurichten. Dies ist in der letzten Ortsbeiratsitzung von der CDU mit Unterstützung des fraktionslosen Georg Diehl (früher CDU) abgelehnt worden.

Die CDU begründete die Ablehnung mit haarsträubenden Argumenten:
1. Mit der Geschwindigkeit 30 km/h wären die Autos lauter als bei 50 km/h.
2. Der Bus braucht länger.
3. Nach der Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h wird die dringend notwendige Ampel in diesem Bereich nicht gebaut.

Bei dem ersten Punkte sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass es umgekehrt ist. Dies ist auch naturwissenschaftlich zu beweisen. Zu 2.: Die genannte Strecke ist ca. 500 m lang. Ein Fahrzeug benötigt bei Tempo 50 km/h 36 Sekunden für diese Strecke, bei 30 km/h 60 Sekunden. Die Differenz sind 24 Sekunden. Soweit die Theorie, in der Wirklichkeit befinden sich zwei Haltestellen in diesem Bereich, so dass durch Abbremsen und Beschleunigen zwischen Tempo 30 und 50 wahrscheinlich kein meßbarer Zeitunterschied feststellbar sein wird. Dem vierten Argument widerspricht die Erfahrung, dass auch in Frankfurt in Bereichen mit Tempo 30 Ampeln vorhanden sind.

Warum ist also die CDU gegen Tempo 30 in diesem Bereich? Vielleicht, weil sie glaubt, dass dort nicht ihre Klientel wohnt. Hoffentlich erhält sie von diesen Menschen bei der nächsten Wahl den entsprechenden Denkzettel.

 

Arbeitnehmer in der SPD

Mitgliederwerbung

News - aktuelle Meldungen

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

Ein Service von websozis.info