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Roger Podstatny

Zerstört die EU Dienstleistungsrichtlinie Arbeitsplätze in Deutschland?

Veröffentlicht am 30.01.2006 in Presse

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Frankfurt lädt ein zur öffentlichen Podiumsdiskussion unter dem Titel „Zerstört die EU Dienstleistungsrichtlinie Arbeitsplätze in Deutschland?“:

Am Freitag, dem 3. Februar um 18.00 Uhr
im DGB Haus, Clubraum 3
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt

Referenten: Udo Bullmann, Mitglied des Europäischen Parlaments
Frank Schmidt-Hullmann, IG Bauen-Agrar-Umwelt

Moderation: Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt

Der Entwurf der EU-Dienstleistungsrichtlinie auch Bolkenstein-Richtlinie genannt hat hohe Wellen geschlagen. Insbesondere durch das Herkunftslandprinzip würde soziale Absicherung auf dem Altar des „freien Wettbewerbs“ geopfert und tausende von Arbeitsplätzen in Deutschland zerstört werden. Deshalb wollen wir uns noch vor der Abstimmung im Europäischen Parlament am 14.02.06 informieren.

Was die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen will, ist und tut:
Längst wäre heuern und feuern in vielen Unternehmen an der Tagesordnung und der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft wäre zerbrochen, wenn nicht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für moderne Sozialsysteme, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Mitbestimmung in Betrieben und Verwaltungen gekämpft hätten - politisch und gewerkschaftlich.
Die AfA ist die grösste und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Ihr gemeinsames Ziel: In und mit der SPD für die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze einzutreten, die Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates zu sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anzupassen.
AfA-Gruppen gibt es in einzelnen Unternehmen oder für ganze Branchen, sei es bei Post und Bahn, der Chemie- und Metallindustrie oder im Dienstleistungsbereich.

 

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