Für die Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 20.11.14 hat der Stadtverordnete Roger Podstatny folgende Frage formuliert:
„Wieder ist mit Beginn der feuchten Jahreszeit Wasser in das Schulgebäude der Henri-Dunant-Schule eingedrungen. „Die Feuchtigkeit läuft die Wand ’runter“, sagt Schulleiter Grünenwald. Das Gesundheitsamt hat den Schaden besichtigt und die zwei betroffenen Klassenräume wegen Gesundheitsgefährdung der Schüler gesperrt. Daher frage ich: Wie will der Magistrat den geregelten Schulbetrieb bei dem maroden Gebäuden sicherstellen bis der Neubau der Schule realisiert ist?“
Sarah Sorge (Stadträtin für Bildung und Frauen) antwortet für den Magistrat:
Nach Bekanntwerden des Schimmelbefalls wurden sofort Firmen zwecks Beseitigung beauftragt. Ein Klassenraum wurde bereits wieder für den Schulunterricht freigegeben. Der Unterricht des zweiten betroffenen Raums wurde in einen Fachraum verlegt, sodass der Unterricht stattfinden kann. An der Beseitigung des Schimmelbefalls auch in diesem zweiten Raum wird mit Nachdruck gearbeitet. Für den Neubau der Henri-Dunant-Schule sind Planungsmittel im Haushalt 2015 eingestellt, nachdem bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt wurde.
Momentan wird darüber hinaus geprüft, ob die Schule nun schon vorzeitig bis zur Fertigstellung des Neubaus teilweise oder komplett ausgelagert werden kann. Hierbei zeichnet sich eine Lösung ab, die zunächst jedoch mit der Schule besprochen wird.
„Bleibt zu hoffen, dass zügig Maßnahmen getroffen werden, damit die Schulkinder in trockenen Schulräumen ohne Schimmelbefall unterrichtet werden, die Planungen für den Neubau schnell fertiggestellt und umgehend realisiert werden. Leider lassen die bisherigen Erfahrungen mit dem Dezernat Bildung keine Hoffnungen zu, da bisher alle Planungen im Desaster endeten. Hierfür ist die Bildungsdezernentin Sorge (Grüne) verantwortlich und ihr Koalitionspartner CDU sieht tatenlos zu,“ erklärte Roger Podstatny, Stadtverordneter und Vorsitzender der SPD Sossenheim.