„Mit der Vergabepraxis von Schwarz-Grün sind massiv Arbeitsplätze in der stadteigenen VGF-Tochter ICB gefährdet. Dabei gibt es keinen Zwang zur Ausschreibung. Mit der sogenannten „In-House-Vergabe“ an die ICB hätten die Arbeitsplatz gerettet werden können,“ stellt Roger Podstatny, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer in der Frankfurter SPD fest. „Schon 2006 hat die SPD im Römer mit einem Antrag die „In-House-Vergabe“ gefordert. Die schwarz-grüne Stadtregierung vernichtet ohne Not Arbeitsplätze und kümmert sich nicht um die Nöte und Sorgen der Menschen.“
Die SPD fordert u. a. in ihrem Antrag NR 204 vom 11. November 2006:
1. Auf eine Ausschreibung Frankfurter Buslinien im Wettbewerb wird zukünftig verzichtet.
2. Die Frankfurter Buslinien werden künftig in „In-House-Vergabe“ an die VGF vergeben.
Die VGF-Tochter In-der-City-Bus GmbH hat die Ausschreibung für das Bus-Linienbündel verloren. Dadurch sind bei dem Busunternehmen die Arbeitsplätze von rund 140 Busfahrern und die Mitarbeiter der Buswerkstatt bedroht. Die ICB betreibt auf dem sogenannten Bündel B im Frankfurter Westen die Buslinien 50, 53, 54, 55, 58, 59 und die Nachtbuslinien N1, N8 und N11. Ab Dezember 2014 bis ins Jahr 2022 wird das Bündel B von der DB Busverkehr Hessen bedient.