„Wenn Schwarz-Grün die Zusage der Oberbürgermeisterin nicht unterstützt, sind die Aussagen von Frau Roth noch etwas wert? Wie lange wird die Zusage von Roth zu der „In-House-Vergabe“ an die Busfahrer der VGF halten? Werden Menschen mit der Hoffnung auf einen Arbeitsplatz geködert und getäuscht?“ fragt sich Roger Podstatny, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer in der Frankfurter SPD. „Hier wird wieder mit den Ängsten der Menschen Wahlkampf gemacht, auf die übelste Art und Weise überhaupt. Die CDU hat darin leider reichlich Erfahrung.“
Die SPD fordert u. a. in ihrem Antrag NR 204 vom 11. November 2006:
1. Auf eine Ausschreibung Frankfurter Buslinien im Wettbewerb wird zukünftig verzichtet.
2. Die Frankfurter Buslinien werden künftig in „In-House-Vergabe“ an die VGF vergeben.
Nachdem sich die Oberbürgermeisterin in dieser Frage die Auffassung der SPD zu Eigen gemacht hat und dies den Busfahrern der VGF so verkündet hat, müsste es eigentlich in der Stadtverordnetenversammlung eine breite Mehrheit hierfür geben. Umso erstaunlicher ist, dass eine schwarz-grüne Mehrheit im Verkehrsausschuss diesen Antrag der SPD gegen die Stimmen der Sozialdemokraten bis nach der Oberbürgermeisterwahl vertagt hat.