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Roger Podstatny

SPD fordert Gesamtkonzept für Henri-Dunant-Schule

Veröffentlicht am 25.01.2012 in Presse

„Die SPD hat den Magistrat aufgefordert durch Sofortmaßnahmen die seit Jahren bekannten Gebäudeprobleme zu lösen und ein Gesamtkonzept für die Entwicklung von Henri-Dunant- und Eduard-Spranger-Schule aufzustellen. Die Schimmelbildung ist den Ämtern seit 2005 bekannt. Bisher hatte keine Maßnahme nachhaltigen Erfolg. Die Vielzahl der Probleme kann nur mit einem Gesamtkonzept dauerhaft gelöst werden. Es kann nicht sein, dass Jahrgänge von Grundschulkindern mit Pilzsporen in den Klassenräumen aufwachsen,“ erklärte Roger Podstatny, Stadtverordneter.

Die aktuellen Gebäudeprobleme sind:
IPI-Bau:
Wasser dringt immer wieder durch das ca. vierzig Jahre alte Flachdach. Das Dämmmaterial saugt sich mit Wasser voll, verliert seine Dämmwirkung. Durch die permanente Feuchtigkeit kommt es zu Schimmelbildung in den Zwischendecken, was durch den moderigen Geruch in den Klassenräumen auffällt. Schließlich ist so viel Wasser in dem Dämmmaterial, dass die Deckenplatten herunter fallen. Kältebrücken in den Klassenräumen führen zu Schimmel an Wänden und Decken der Klas-senräume. Obwohl kürzlich erst mit einer neuen Steuerung ver-sehen, funktioniert die Steuerung der Heizungsanlage nicht richtig. Durch die schlechte Außenisolierung des IPI-Baus ent-steht ein unvertretbar hoher Energieverbrauch.

ABC-Gebäude (Holzkonstruktion)
Im Sommer steigen die Temperaturen in unerträgliche Bereiche, so dass an Unterricht nicht zu denken ist. Maßnahmen gegen die große Hitzebelastung sind notwendig. Die Platten an der Außenfassade sind reparaturbedürftig. Die Fußböden sind abgenutzt.

Turnhallen
Die Sanitärräume beider Hallen sind dringend sanierungsbedürftig. Die Akustik der kleinen Halle ist so schlecht, dass beim Sportunterricht ein Lärmpegel entsteht, der die Grenze des Erträglichen überschreiten.
Die Fenster der großen Halle müssen erneuert werden.

(Nachmittags-)Betreuung
Für die notwendige Erweiterung der sind mehr Räume notwendig. Es könnten problemlos zehn zusätzliche Plätze geschaffen werden, wenn hierfür Räume zur Verfügung stehen würden. Das fertiggestellte Mensagebäude ist immer noch nicht in Betrieb. Die etablierte, gut nachgefragte und für einen Stadtteil mit vielen Migranten sehr wichtige Hausaufgabenhilfe soll durch Anordnung des Stadtschulamtes zum Schuljahr 2012/13 eingestellt werden.

Außenanlage
Die Außenbeleuchtung konnte, trotz regelmäßiger Hinweise des Schulelternbeirats über einen längeren Zeitraum, bisher nicht instandgesetzt werden. Das Außengelände ist zu klein für die vielen Kinder. Die Stadt hat Grundstücke hierfür angekauft. Eine Erweiterung des Schulgeländes fand bisher nicht statt.

„Die Fülle an Sanierungsbedarf zeigt, dass die Schule seit Jahren nicht richtig instand gehalten wurde. Dies ist ein Beispiel, dass der Frankfurter Westen, entgegen allen Beteuerungen aus dem schwarz-grünen Magistrat, weiter ver-nachlässigt wird,“ stellt Roger Podstatny, Stadtverordneter aus dem Frankfurter Westen, fest.

 

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