„Der Griesheimer Verein Waldwerk e.V. hat die Walter-Möller-Plakette verdient“, meint Roger Podstatny, ein Frankfurter Stadtverordneter in der SPD-Fraktion im Römer, darum habe er diesen Verein dafür vorgeschlagen. Mit der Walter-Möller-Plakette werden „Gruppen, Gemeinschaften und Bürgerinitiativen, die sich auf herausragende Weise für das Gemeinwohl in Frankfurt am Main eingesetzt haben, vergeben. Die Auszeichnung gilt als Symbol für ein kritisches und fruchtbares Verhältnis zwischen aktiven Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung“, heißt es auf der Homepage der Stadt Frankfurt.
Der Griesheimer Verein Waldwerk habe das Ziel das ehemalige Pumpwerk Griesheim im Niedwald ehrenamtlich so zu bewirtschaften, dass der größte Nutzen sowohl für den Wald, wie für soziales Zusammenleben in Frankfurt, insbesondere im Frankfurter Westen entsteht. „Sie haben ein sehr überzeugendes Konzept für die Nutzung dieses Gebäudes vorgelegt, sehr viele Gruppen und Vereine kommen in den Genuss dieses Hauses, und dies unter Schonung von Flora und Fauna. Das ist keine leichte Aufgabe“, so Podstatny.
Das aufgegebene Wasserwerk wird von verschiedenen Gruppen genutzt werden können. Beispielsweise entstehen Lagerräume für NABU und BUND, beide Organisationen bieten von hier aus Informationsversammlungen und Führungen zu den Themen des Ökosystems Wald oder anderer Natur- und Umweltschutzthemen. Für Geschichtsvereine gibt es Ausstellungsflächen. Es wird ein Kinder bzw. Bürgerlabor eingerichtet. Hier können einfache Wasser- und Bodenanalysen durchgeführt werden, um der Thematik näher zu kommen.
„Insbesondere für Kinder entsteht durch den Verein Waldwerk eine sehr gute Einrichtung, die Stadtkindern Natur und Wald näher bringt. Dies freut mich sehr, denn das StadtWaldHaus und das MainÄppelHaus sind für Kitas und Grundschulen im Frankfurter Westen schwer erreichbar“, so Podstatny. Im Außenbereich des ehemaligen Pumpwerkes würden Lern-Biotope von Kindern unter fachkundiger Anleitung ehrenamtlicher Erwachsener eingerichtet.
„Mit so viel ehrenamtlichem Engagement schenkt der Verein Waldwerk der Stadt einen großen Benefit, jetzt gilt es Daumen zu drücken, dass die Jury für die Walter-Möller-Plakette dies auch so sieht wie ich“, hofft Podstatny.