
Die Strukturen der Stadtverwaltung effektiver machen, Personaleinsatz den Notwendigkeiten anpassen
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD hält eine personell gut ausgestattete Stadtverwaltung mit effektiveren Strukturen für dringend erforderlich, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre zentralen Aufgaben der Daseinsvorsorge und des Bürgerservices in entsprechender Qualität leisten können.
Stadtpolizei und Ämter mit Bürgerverkehr stärken
In diesem Zusammenhang kritisiert sie die jüngst veröffentlichten Aussagen der CDU-Fraktion. Diese hatte sich für mehr Personal bei der Stadtpolizei und eine Zusammenlegung der auf das Ordnungsamt und das Straßenverkehrsamt verteilten Stadtpolizei vorgeschlagen. Roger Podstatny, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer in der Frankfurter SPD: „Die Zusammenlegung der Stadtpolizei ist im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie für effektivere Verwaltungsstrukturen mehr als überfällig und ein kommunalpolitisches Ziel der Frankfurter SPD. Schön, dass die CDU dieses Problem jetzt auch erkannt hat- zumal sie es selbst zu verantworten hat. Schließlich wurde diese Trennung im Koalitionsvertrag von Schwarz-Grün im Jahr 2006 festgeschrieben, um das den Grünen versprochene Verkehrsdezernat durch Zuschlag der Abteilung Verkehrsüberwachung aufzuwerten.“
Die Stadtpolizei hat zusätzliche Arbeit bekommen - in beiden Dezernaten – allein die Wiederbesetzung freier Stellen konnte diesen Aufwand nicht auffangen. Die dringend erforderliche Ausweitung der Stellenzahl erfolgte in keinem der beiden Dezernate. Die Zusammenlegung der Stadtpolizei stellt daher nach Auffassung der Sozialdemokraten nur einen ersten Schritt zur Verbesserung der Situation dar, im zweiten Schritt ist eine Erhöhung der Stellenzahl dringend einzuleiten. Doch die Stadtpolizei ist nicht der einzige Bereich, in dem für Bürgerinnen und Bürger deutlich spürbar wird, dass die Stadtverwaltung Frankfurt über ihre Personalstärke nachdenken muss. „Wir erinnern an Bereiche mit direktem Kundenverkehr wie Bürgerämter oder Sozialrathäuser, wo ebenfalls dringend darüber nachgedacht werden muss, wie man zusätzliches Personal einsetzen kann. Die bestehende Personalstärke ist auch hier nicht ausreichend, um den gestiegenen Anforderungen zu entsprechen“, so Podstatny


