Webmaster

Roger Podstatny

Frankfurts Bäder sind für alle da – SPD schlägt Verbesserungen fürs Bäderkonzept vor

Veröffentlicht am 02.10.2018 in Presse

Bei dem  vom Magistrat vorgelegten „Bäderkonzept Frankfurt 2025“ fordert die SPD-Fraktion im Römer einige Ergänzungen und Präzisierungen, bevor es für sie zustimmungsfähig wird. Die sozialdemokratischen Sportpolitiker haben dazu ein eigenes Positionspapier erarbeitet, das von der Fraktion nach intensiver Diskussion einstimmig verabschiedet worden ist. 

„Wir sind dem Magistrat dankbar, dass er sich nach 2004 erstmals wieder grundsätzlich mit der Zukunft der Frankfurter Bäder auseinandergesetzt hat. Wir sehen jedoch noch einige Verbesserungsbedarfe, beispielsweise beim Zugang der Vereine zu den Bädern, der Preisgestaltung und in der Frage der Schulschwimmbäder. Hier täte dem Konzept eine Besinnung auf mehr sozialdemokratische Werte—sehr gut. Ich freue mich daher, dass unsere Experten in der Fraktion dazu ein eigenes Positionspapier erstellt haben. Es  wird unser ‚roter Faden‘ für die weiteren Gespräche mit dem Magistrat und den Koalitionspartnern sein,“ so die Fraktionsvorsitzende Ursula Busch.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Roger Podstatny bemängelt vor allem die einseitige Ausrichtung des Konzepts an betriebswirtschaftlichen Kriterien:“ Frankfurts Bäder müssen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich bleiben und sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Natürlich müssen auch betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden, aber das kann nicht die alleinige Richtschnur sein. Wir sprechen schließlich nicht über eine Luxustherme in einem Ferienresort, sondern über eine vielfältige Bäderlandschaft, die den Interessen von privaten Nutzern und Nutzerinnen  aller Altersklassen,  Sportschwimmern, Vereinen und Schulen gleichermaßen gerecht werden muss.“ 

Für den sportpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Jan Klingelhöfer, ist daher der Erhalt einer dezentralen Bäderlandschaft und eine soziale Preisgestaltung besonders wichtig: „Die flächendeckende Versorgung ist eine wichtige Errungenschaft, die wir nicht ohne Not aufgeben sollten.

Zudem haben wir es geschafft, dass die Eintrittspreise z.B. für den Besuch eines Hallenbads sich mit 4,80 €  ungefähr im bundesdeutschen Durchschnitt bewegen. Natürlich gibt es Städte, in denen das Schwimmen billiger ist, aber  z.B. in Dresden schlägt ein Hallenbadbesuch mit 5,- € zu Buche, in Berlin mit 5,50 € und in Hamburg gar mit 6,20 €. Ich möchte nicht, dass wir in dieser Statistik irgendwann Spitzenreiter werden.“

Die SPD-Fraktion hat sich auf  insgesamt sieben Kern-Anforderungen an ein zukunftsorientiertes  Bäderkonzept verständigt, die von weiteren Verbesserungsvorschlägen ergänzt werden:

  1. Die Schließung öffentlicher Schwimmbäder muss vermieden werden
  2. Die dezentrale Bäderlandschaft soll erhalten bleiben
  3. Auch der reguläre Eintrittspreis ohne Frankfurt-Pass muss erschwinglich bleiben
  4. Vereine und Schule müssen weiterhin Zugang zu den Bädern haben
  5. Schwimmbadflächen müssen Sportflächen bleiben. Ein Verkauf nicht mehr benötigter Flächen kommt nicht in Betracht
  6. Der Schwimmunterricht für alle Schulen muss gesichert werden
  7. Bestehende Schulschwimmbäder sind zu erhalten bzw. zu sanieren
 

Arbeitnehmer in der SPD

Mitgliederwerbung

News - aktuelle Meldungen

17.06.2024 18:37 Wiese/Kreiser zum Beschluss des Onlinezugangsgesetzes
Der Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern hat einen Kompromissvorschlag zur Änderung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) beschlossen, der heute im Bundesrat und Bundestag verabschiedet wurde. Die Änderungen am OZG legen einen Grundstein für eine umfassende Digitalisierung der Verwaltung und stellen sicher, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Deutschland von modernen und nutzerfreundlichen Onlinediensten der Verwaltung profitieren… Wiese/Kreiser zum Beschluss des Onlinezugangsgesetzes weiterlesen

17.06.2024 18:36 Carlos Kasper zum Rekord-Kokainfund im Hamburger Hafen
Der Zoll hat heute mitgeteilt, dass bei einem Ermittlungsverfahren im vergangenen Jahr die Rekordmenge von 35 Tonnen Kokain unter anderem im Hamburger Hafen sichergestellt wurde. „Die Sicherstellung von über 35 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen ist ein massiver Schlag gegen die Organisierte Kriminalität. Unser Zoll und unsere Polizei leisten eine großartige Arbeit, wenn wir ihnen… Carlos Kasper zum Rekord-Kokainfund im Hamburger Hafen weiterlesen

09.06.2024 16:28 Stefan Zierke zum tourismuspolitischen Dialog der SPD-Bundestagsfraktion
Sportgroßveranstaltungen sind Booster für Tourismus Im Rahmen des tourismuspolitischen Dialogs der Touristiker:innen der SPD-Bundestagsfraktion sprachen die Abgeordneten mit Vertreterinnen und Vertretern der Branche über die Bedeutung von Sportgroßveranstaltungen für den Tourismusstandort Deutschland. Diverse Beispiele zeigen: Sie haben einen erheblichen Mehrwert für die Regionen. „Große Sportevents wie die Rodel WM, die Handball EM der Männer und… Stefan Zierke zum tourismuspolitischen Dialog der SPD-Bundestagsfraktion weiterlesen

Ein Service von websozis.info