Die SPD Sossenheim hat sich gefreut, dass am Samstag, 11.04.2015 um 11 Uhr so viele Bürgerinnen und Bürger an der Begehung teilgenommen haben, um über die Parkplatzproblematik zu beraten und kurzfristige Lösungsvorschläge zu überprüfen.
Der Stadtverordnete Roger Podstatny (SPD) schätzt die Zahl Fahrzeuge auf über 1000. Laut einer städtischen Parkraumanalyse von 2013 gibt es aber nur 493 öffentliche Stellplätze im Straßenraum der Siedlung – das Parkplatzproblem ist daher offensichtlich. Klaus Moos (SPD), Mitglied des Ortsbeirats 6, sprach wenig überraschend von „chaotischen Zuständen“, die sich abends, wenn die Bewohner von der Arbeit kämen beobachten ließen. „Selbst die illegalen Parkplätze sind abends belegt“, stellte Podstatny fest.
An einigen Stellen forderten die Siedlungsbewohner deswegen das Aufstellen von Pollern, die es unmöglich machen, den Zugang zu den Mülltonnen mit dem Auto zu versperren. An anderen Stellen forderten sie, Glas- oder Altkleidercontainer zu verrücken, Schilder abzumontieren, Zebrastreifen anzulegen und Parkverbote aufzuheben, um Stellplätze zu gewinnen – Nachverdichtungsmaßnahmen im Straßenraum, sozusagen.
Roger Podstatny und Klaus Moss notierten vieles, unter anderem die Schaffung von Kopfparkplätzen nahe der Kreuzung zum Sossenheimer Weg und der Kurmainzer Straße: „Dort könnten wir die legalen Parkplätze leicht verdoppeln“, meinte Podstatny. Er und Moos würden nun versuchen, möglichst viele Anregungen „auf dem kurzen Dienstweg“ mit zuständigen Ämtern in die Wege zu leiten.