Die SPD-Betriebsgruppe am Frankfurter Flughafen hat am 7.7.2015 ihren neuen Vorstand gewählt. Der Neue ist der Alte.
Neben Frank Cornelius, dem Vorsitzenden, gehören Bodo Tron und Rudolf Tillig als Vertreter und Ulf Baasch, Alexander Best, Walter Fritsch, Roman Röhrig und Peter Schlüter als Beisitzer an.
Bevor der Vorstand gewählt wurde, gab es eine heftige Diskussion mit einigen Vertretern der Frankfurter SPD.
MdL Marius Weiß hatte die wirtschaftliche Situation der Airlines und der Flughäfen in Deutschland dargestellt und den harten Wettbewerb mit den asiatischen und den Airlines aus Fernost beschrieben.
Trotzdem hält er den Ausbau für dringend notwendig und hofft, dass die Entwicklung der Arbeitsplätze weiter zunimmt.
Der eine oder andere Vertreter der Frankfurter SPD und Flughafen Mitarbeiter wies auf die Nachteile des Flughafens hin, und sahen den Ausbau skeptisch.
Die Betriebsgruppe hat in großer Mehrheit moniert, dass viele in Frankfurt nur die Nachteile des Flughafen im Kopf haben, aber die Vorteile beständig ignoriert werden.
Die Bemühungen des Flughafens und der Airlines um besseren Lärmschutz und viel Aktivitäten zur Lärmvermeidung werden nicht gesehen und es herrscht eine Ignoranz einiger Bevölkerungsgruppen in der Nachbarschaft.
Die Betriebsgruppe wird in Zukunft deutlicher die Arbeitsplätze und den damit verbundenen Wohlstand in den Mittelpunkt der Arbeit stellen. „Das sind gerade Menschen, die 80.000, die immer noch eine Zugang zur SPD haben , der heute sträflich vernachlässigt wird“ so der Vorsitzende Cornelius in dem Rückblick und der Perspektive für die Zukunft.
Die Betriebsgruppe sprach sich bei der Erweiterung des Terminal 3, für eine Anbindung mit einer S-Bahn Station aus.
Hier ist der Bund und der RMV gefragt, aber es steht zu fürchten, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis hier die Bahn das Terminal anbindet.
Sehr zum Verdruss der Gäste aber auch der vielen Mitarbeiter, denen es schwerer gemacht wird, ihren Arbeitsplatz schnell zu erreichen.
Das ist nicht nachzuvollziehen, gerade weil alle vom ÖPNV reden und er nicht gebaut wird.