„Es ist eine Schande, dass die CDU/FDP Landesregierung die seit 2006 von der Schule gewünschte Umwandlung in eine IGS ablehnt. Zuerst ist über Jahre die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans durch das Grün geführte Bildungsdezernat verzögert worden und jetzt verhindert die CDU/FDP Landesregierung, dass Sossenheimer Kinder ein optimales Bildungsangebot bekommen, “ erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der SPD Sossenheim.
Die Presse berichtet, dass das Hessische Kultusministerium beabsichtigt, den Antrag des Schulträgers (Stadt Frankfurt) auf Umwandlung der Haupt- und Realschule Eduard-Spranger-Schule in eine IGS abzulehnen. Die Ablehnungsbegründung in dem Erlassentwurf formuliert, dass die Planung einer vierzügigen IGS nicht den Anforderungen entspräche, weil im Planungsbezirk 6 bereits ein vollständiges und wohnortnahes Bildungsangebot vorhanden sei. Eine Ausweitung wäre mit der Bedarfs- und Finanzplanung des Landes nicht vereinbar. Eine zweckmäßige Auslastung sei notwendig, die eine Differenzierung des Unterrichts ermögliche. Von daher müsse die Schule mindestens dreizügig geführt werden. Auch diese Voraussetzung könne die Eduard-Spranger-Schule nicht erfüllen.
Podstatny weiter: „Die SPD Sossenheim fordert die Stadt Frankfurt auf, die Ablehnung nicht zu akzeptiert und auf das Land Hessen einzuwirken der Umwandlung der Eduard-Spranger-Schule in eine IGS zuzustimmen. Der Bedarf an IGS Plätzen ist so groß, das die IGS West und die Georg-August-Zinn-Schule ihn nicht abdecken können. Die Kinder aus Sossenheim und Umgebung haben eine Bessere Schulversorgung verdient.“