„Die Hessische Landesregierung schadet mit dem Verkauf der fusionierten Uniklinik Marburg/Gießen den Menschen in Hessen. Die Nachteile einer Privatisierung sind leicht zu erkennen: Höheres Risiko durch Komplikationen und Todesfälle, schlechtere Arbeitsbedingungen für Ärzte und Schwestern, Gefährdung von freier Forschung und Lehre, schlechtere Möglichkeiten der Facharztausbildung, Entlassung einiger tausend Mitarbeiter um nur einige Beispiele zu nennen. Deshalb unterstützen wir das Volksbegehren gegen Uniklinikprivatisierung. Was heute in Gießen und Marburg passiert kann morgen auch in Frankfurt stattfinden“, stellt Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt, fest.
Die Frankfurter AfA fordert alle Mitglieder und Sympathisanten auf, sich an dem Volksbegehren zu beteiligen und Unterschriften zu sammeln. Alles weitere ist der Internetseite: http://www.klinika-volksbegehren.de zu entnehmen.
Was die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen will, ist und tut:
Längst wäre heuern und feuern in vielen Unternehmen an der Tagesordnung und der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft wäre zerbrochen, wenn nicht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für moderne Sozialsysteme, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Mitbestimmung in Betrieben und Verwaltungen gekämpft hätten - politisch und gewerkschaftlich.
Die AfA ist die grösste und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Ihr gemeinsames Ziel: In und mit der SPD für die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze einzutreten, die Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates zu sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anzupassen.
AfA-Gruppen gibt es in einzelnen Unternehmen oder für ganze Branchen, sei es bei Post und Bahn, der Chemie- und Metallindustrie oder im Dienstleistungsbereich.