Roger Podstatny, Vorsitzender des Arbeitskreises Ökologie und der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der Frankfurter SPD:“ Einführung der Pendler-Maut ist sozial gerecht. Von der Senkung der RMV-Preise profitieren alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Solidarität ist keine Einbahnstraße: Im Grünen zu günstigeren Lebenshaltungskosten wohnen und die externen Kosten des Autoverkehrs – vor allem Lärm und Feinstaub – auf die Frankfurterinnen und Frankfurter abzuwälzen ist nicht sozial.“
Podstatny: „Die Vorwürfe der CDU, dass die Pendler-Maut arbeitnehmerfeindlich sei ist ein schlechter Witz. Ich freue mich zwar, dass die CDU plötzlich ihr Herz für Arbeitnehmerinteressen entdeckt, aber hier ist sie wieder einmal auf dem Holzweg.“ Er betont, dass es darum gehe die Menschen zu ermutigen vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen.
Podstatny: „Alle Arbeitnehmer profitieren von einem besser ausgebauten ÖPNV und allen Arbeitnehmern kommen Fahrpreissenkungen des ÖPNV zugute. Leider endet die ökologische Kompetenz vieler CDU-Politiker hinter der Windschutzscheibe ihres eigenen Autos. Wir müssen hin zu intelligenten Konzepten der Verkehrssteuerung und Franz Frey hat in diesem Zusammenhang genau den richtigen Vorschlag gemacht.“
Laut einer Umfrage vom Bürgeramt Statistik und Wahlen ist die Verkehrssituation in Frankfurt für mehr als jeden fünften Frankfurter das drängendste Problem der Stadtpolitik. Podstatny: „Frau Roth wird auch in diesem Fall die Sorgen und Anliegen der Frankfurter nicht zur Kenntnis nehmen, aber für viele Familien mit Kindern ist die Feinstaubbelastung, die Angst um ihre Kinder angesichts des extrem hohen Verkehrsaufkommens und der Lärm an den Ausfallstraßen Frankfurts ein sehr wichtiges Thema. Genau deshalb freue ich mich, dass Franz Frey auch zu diesem Thema Klartext redet anstatt zu schweigen.“