Bild v.l.n.r.: Debus, Wolf, Podstatny, Schlüter, Kremer, Tillig, Streit und Altmann „Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist auf einem guten Weg. Die Vernetzung der Vorstandsmitglieder in den Bereich der DGB-Gewerkschaften und Betriebsräte steigert sich kontinuierlich. Ein wichtiges Anliegen ist uns, dass bei den stadtnahen Vereinen, die wichtige soziale Aufgaben für die Stadt erfüllen, überall nach dem TVöD bezahlt wird. Auch hier gilt der alte sozialdemokratische Grundsatz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“, stellt Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt, fest.
Als Referent stellte Mike Josef (DGB) unter dem Titel „Arbeitnehmerrechte ausgetrickst?!?“die Entwicklung der Arbeitnehmerrechte in den letzten Jahren dar. In den letzten Jahren wurden die Arbeitnehmerrechte nicht ausgetrickst sondern kontinuierlich abgebaut. Besorgniserregend ist die fortschreitende Erosion der Normalarbeitsverhältnisse durch Mini-, Midi und andere Jobs. Er forderte: „Die Durchsetzung eines gesetzlichen Mindestlohn steht für die Gewerkschaft unverändert auf der Tagesordnung und ist eine zentrale Forderung.“
Die AfA Frankfurt setzt sch seit Jahren engagiert für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ein. „In Europa gibt es zwei Länder ohne Mindestlohn. Es ist eine Schande, dass Deutschland eines davon ist“, erklärt Podstatny.
Die Frankfurter AfA ist seit 2005 mit einer eigenen Homepage im Internet unter www.afa-spd-frankfurt.de vertreten. Es wurden Pressemeldungen verfasst und in den monatlichen Vorstandsitzungen die aktuellen Themen und Forderungen diskutiert. Die beiden Betriebsgruppen Flughafen und Industriepark Höchst unterstützen die Arbeit.
Der neue Unterbezirksvorstand der AfA Frankfurt setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Roger Podstatny; stellvertretende Vorsitzende: Michael Altmann, Michael Wolf; Schriftführer: Peter Schlüter; stellvertretender Schriftführer: Alain Kremer; Beisitzer: Klaus Debus, Jürgen Streit und Rudolf Tillig.